Mittwoch, 11. Januar 2017

#TAG 3 Unverpackt einkaufen / Bulk buying

Ein großes Thema ist für mich auch das Einkaufen, speziell der Lebensmitteleinkauf, denn das ist das, was man am häufigsten macht. Bei allem, was ich ab jetzt einkaufe, versuche ich, so viel wie möglich an Verpackung zu sparen bzw. komplett auf Verpackung zu verzichten. Mein Ziel ist es mittelfristig überall nach Lösungen zu suchen, um Müll möglichst komplett zu vermeiden.


Ein bisschen ungewohnt war es schon, beim Metzger zu fragen, ob sie mir Fleisch und Wurst in die Glasschalen legen, wenn ich diese auf die Theke stelle. "Kein Problem", war die Antwort der Verkäuferin. Auch bei der Bäckerei habe ich Brot und Brötchen in meinen Stoffbeutel bekommen, gleiche Antwort dort: "Kein Problem." Ich habe mich wirklich gefreut, dass das so problemlos geklappt hat.

Bio-Gemüse habe ich leider in unseren Supermärkten hier auf dem Land, nicht unverpackt bekommen, daher musste ich konventionelles nehmen (und am Ende hat sich dann noch ein Gummi eingeschlichen, der um die Lauchzwiebeln gespannt war :-) ).

Es ist verrückt, wie viele Lebensmittel und Waren in den Supermärkten in Plastik eingepackt sind. Wer ohne einkaufen möchte, ist zumindest ziemlich schnell fertig, denn er geht am Großteil der Regale einfach vorbei.

EN Hahaha, this is really annoying. Day 3 went over so fast, too, and I need to catch some sleep now. Hoping to do better tomorrow and getting the translation done. Summary of today's post: I bought bulk (unpacked). Meat and sausages in glass containers, loose vegetables and bread and bread rolls in a tote bag.  

Liste / list:

# TAG 1: Buchempfehlungen / Book recommendations
# TAG 2: Aussortieren und "Ausmisten" / Decluttering
# TAG 3: Unverpackt einkaufen / Bulk buying

Kommentare:

  1. Guten Morgen Doris!
    Ich finde es toll, dass du auch versuchst auf Plastic oder Verpackung zu verzichten und weil ich das auch tue, weißich wie schwierig das tatsächlich ist. Wenn man es geschafft hat, ist es aber auch seeehr befriedigend ;)
    Deshalb bin ich auch so froh, dass ich mir meine Putzmittel, Seifen und Cremen selbst herstellen kann. Erstens weiß ich ganz genau was drin ist und zweitens gibts keine leeren Plastikverpackungen zu entsorgen.
    GlG
    Sabine

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    1. Hallo Sabine, das mit den Seifen finde ich echt toll! Putzmittel möchte ich auch versuchen selbst herzustellen. Das wird eines meiner nächsten Projekte. Wenn das Ausmisten mal weniger wird.

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  2. Also Bio hat bei mir immer Vorrang, das ist einfach meine Lebenseinstellung dazu. Auch wenn's verpackt ist. Was ich aber mache: ich lasse die Verpackung, die ich entfernen kann im Supermarkt oder im Geschäft. Der Handel muss Verpackung sowieso zurücknehmen und vielleicht wirkt der Handel dann auch auf die Lieferanten ein, die Verpackung zu reduzieren. Weil die Entsorgung der Verpackung kostet ja was. Hoffen kann man ja.
    Nach wie vor verfolge ich ganz gespannt deinen Ausführungen und finde das Thema unglaublich inspirierend :)
    LG Petra

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    1. Hallo Petra, das mit Bio geht mir grundsätzlich auch so, aber nun ticken zwei Seelen in meiner Brust ;-))) Im Laufe der Zeit will ich da auf jeden Fall Lösungen finden.
      Danke für deinen Kommentar!
      Viele Grüße
      Doris

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  3. Ich finde es zum Teil auch schrecklich, wenn alles so verpackt ist. Allerdings finde ich es auch eklig, wenn manche Leute das ganze Obst anfingern und daran herumdrücken. Es hat leider alles Vor- und Nachteile!
    Viele Grüße von Margit

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    1. Hi Margit, ja, das stimmt, aber bei mir ist es mittlerweile so, dass mich das Plastik fast "ekelt". Wenn ich an die Weichmacher denke und dann sehe, dass Äpfel & Co. darin eingeschweißt sind. Es müsste vielleicht Biofolien für Obst und Gemüse geben, die unschädlich, komplett abbaubar und unproblematisch sind. Hmm.
      Viele Grüße!

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  4. Hallo Doris,
    prima geht Einkaufen ohne Verpackung auf den Märkten, aber in den Supermärkten steht man schnell da und weiß nicht, was man kaufen kann. Lose ist da ja fast nichts. Schwierig, aber jeder unverpackte Einkauf ist ein Fortschritt.In Berlin gibt es einen Laden, der heißt Original unverpackt, dort gibt es echte Alternativen. Vielleicht machen bald mehr Läden mit.
    Schöne Grüße
    Jo

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    1. Hi Jo, bei uns gibt's 1 x im Monat einen Bauernmarkt, allerdings vermute ich, dass es da nicht viel Bioware gibt. Ich möchte gerne den nächsten besuchen, wenn es klappt, und werde dann darüber berichten.
      Unverpackt-Läden sind klasse. Ich hoffe sehr, dass bald einer in unserer Gegend öffnet.
      Ganz viele Grüße! :-)

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  5. na da hast du aber wirklich Glück mit deinen Einkäufen, daß die dir das Zeugs da rein gepackt haben. Vor etlichen JAhren war das schon mal in, das Einkaufen in mitgebrachte Behälter. "Unsere" Firma, die diese Behälter verkauft, machte da mit auch Werbung und es wurde reichlich Gebrauch davon gemacht. Dann viel irgendwelchen weltfremden Bürohengsten ein, daß man todbringende Keime seuchenartig in die Welt bringt und alle Menschen ausrottet, wenn man so unhygienisch arbeitet. Ab sofort durften keine eigenen Behälter mehr im Laden befüllt werden. Würde mich freuen, wenn man den Nonsense einsehen würde und wieder umweltbewußt und realitätsnah entscheiden würde, sie zu befüllen. Mal ehrlich, woher kommen wohl mehr Magen-Darm-Infekte, von selbst mitgebrachten Behältern oder den Hygienezuständen in den Fabriken, Bäckereien, Metzgereien etc pp. Also bleib dran, finde dein Projekt wirklich beachtlich. Du sagst es ja selbst, unvorstellbar, was überall in was auch immer eingepackt ist.

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    1. Hallo Achim, :-) ich freue mich auch sehr, dass das mit den Dosen und Tüten bei uns klappt und hoffe, dass das auch weiterhin so bleibt. Die Lösung, dass die Dose auf die Theke gestellt wird und die Verkäuferin die Sachen einfüllt, ohne sie zu berühren, ist schonmal ein guter Schritt, finde ich. Ich bin gespannt, wie das alles (für mich) auf die lange Sicht funktioniert :-)

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  6. Vor 20 Jahren bin ich schon mal mit meinem Behälter zum Fleischer marschiert, der diesen auch stwts bereitwillig befüllte. Dann gab er das Geschäft auf, wir sind umgezogen und ich erkrankte schwer. Mein Mann ging fortan einkaufen, am neuen Wohnort gab es nur Supermärkte und das Thema Müllvermeidung geriet ins Vergessen. Eigentlich peinlich. Nun denn, wir gehen es wieder an!
    LG Marle

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    1. Hallo Marle,
      bei mir geriet das Thema auch ins Hintertreffen, obwohl ich das Bewusstsein schon lange habe. Schön, dass ihr auch wieder dabei seid :-)
      GVG
      Doris

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Danke für Deine Nachricht.

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