Sonntag, 12. Februar 2017

# TAG 22-35

Es wird immer leerer in der Wohnung, in den Schränken, Regalen und Kommoden.

Der eBay-Kleinanzeigen-Account war leer und wird langsam wieder gefüllt. Mehrere Wäschekörbe gingen erneut zum Gebrauchtwarenladen, Kleidung zum Sozialkaufhaus, ein Paket Bücher zu Momox, eine Kiste Bücher und eine weitere Kiste Spiele in die Stadtbücherei. Ich habe CDs aussortiert, alte Foto-Negative gefunden und entsorgt, Silber- und Goldschmuck zum Goldankauf (Schmuckankauf) in der nächstgrößeren Stadt gebracht.

Fast all meine Bastelsachen, Papiere, Stifte, Farben, Stempel, Malsachen usw., immerhin ursprünglich mehrere "Regale" füllend, sind weg.

Das Reduzieren geschieht in Phasen. Immer wieder stehe ich vor den Regalen und hinterfrage, ob ich die Sachen wirklich brauche, wann ich sie das letzte Mal verwendet habe, ob ich sie künftig wahrscheinlich verwenden werde.

Seit einigen Tagen bin ich dabei Ordnung in die "Computersachen" zu bringen und Möglichkeiten der Entsorgung von alten Laptops und Zubehör zu finden.

Während des Tages und während ich beim Entrümpeln bin, fallen mir immer Sachen ein, die ich hier erzählen möchte, und nun ist es Abend und ich bin platt und habe manches vergessen.

Einen "Tipp" habe ich aber parat, das habe ich an anderer Stelle gelesen und wir setzen es um (ohje, vielleicht habe ich diesen Tipp schon mal gegeben, aber doppelt macht ja eigentlich nichts :-) ):
Wer für den Restmüll Tüten verwendet, der könnte überlegen, ob er nicht künftig die leeren Plastiktüten von Toilettenpapier oder ähnlichem (zum Beispiel Vogelfutter) verwendet. Einfach oben gerade abgeschnitten und schon hat man eine Mülleimertüte. Ja, wir produzieren noch Restmüll. Gerade, jetzt beim Aussortieren, muss ich sagen, fällt doch vermehrt noch das ein oder andere an, das leider nicht zum Recyceln gegeben werden kann.

Motivation erhalte ich nach wie vor bei Podcasts wie The Minimalists und andere. Ich lese von Menschen, die alles weggeben, verkaufen, und um die Welt reisen, von einem, der das macht und nur 51 Dinge besitzt, zu dem Zeitpunkt, in dem er in seinem Buch berichtet, andere Lebensweisen, interessant, inspirierend, das Leben ist eine Reise.

Euch allen eine gute Woche
und liebe Grüße

Doris

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EN The house is getting emptier. Cupboards, wardrobes, shelves, rooms are getting emptier.

The eBay account was empty and is being filled again. Several laundry baskets full of stuff were given to the thrift store, clothes to the charity shop, one box of books to Momox (reseller), one box of books and one box of board games to the public library. CDs were sorted out, old negative pictures found and disposed, gold and silver jewelry sold (once more) at a jewelry store.

Almost all of my handicraft stuff, pens, crayons, paint, (all my) scrapbooking papers, stamps etc., originally filling several "shelves", are gone.

The reducing is taking place in phases. Again and again I'm standing in front of my shelves, wondering if I really need all those things, wondering when I've used them for the last time, if I will be likely to use them in the long run.

For some days now I've been decluttering and organizing my computer stuff, plus trying to find opportunities to dispose old note books and material.

During the day and while decluttering things come to my mind that I want to mention here, but now in the evening I feel knocked over and can't remember all of them.

Still there is one tip I want to share with you (I've read about it at some other place and I hope I haven't already shared it here, though it wouldn't mind to share it twice I guess :-) ):
Those who use plastic bags for their waste bin, could consider using the empty plastic bags of toilet paper or so. Just cut the upper part of the bag and get a useful waste bin bag out of it. Yep, we still produce waste, especially during the decluttering process there are a couple of things that could unfortunately not be taken to the recycling center.

Podcasts like The Minimalists and others offer motivation. I'm reading about people that give away "everything", sell their belongings and possessions, travel around the world, one of them who only owns 51 things (at least during the time I read about in his book), other life styles, interesting, inspirational, life's a journey. 

Have a good week
all the best

Doris

Liste / list:
# TAG 1: Buchempfehlungen / Book recommendations
# TAG 2: Aussortieren und "Ausmisten" / Decluttering
# TAG 3: Unverpackt einkaufen / Bulk buying
# TAG 4: Seifenigel und Wattestäbchen / "Soap hedgehog and Q-tips"
# TAG 5 Sachen loswerden bei Auktionshaus, Goldankauf und Sozialkaufhaus / Ditching stuff at auctioneer's, charity store etc.
# TAG 6 Hofladen-Lieferservice / Farm shop delivery Service
# TAG 7 Eine Woche und mehrere leere Regale / One week and several empty shelves
# TAG 8 Nicht viel & Küchenschrank / Not much & citchen cupboard
# TAG 9 The Minimalists
# TAG 10 Kleine Schritte / Little steps
# TAG 11 Ablehnen, Reduzieren, Wiederverwenden, Recyclen, Kompostieren / Refuse, Reduce, Reuse, Recycle, Rot
# TAG 12 Regionales & Unverpacktes entdeckt / Discoveries of local & waste-free products
# TAG 16 Prozess des Ausmistens / Process of decluttering
# TAG 18 Mülltonnen abbestellen? / Cancelling the garbage bins?
# TAG 19 Nichts / Nothing
# TAG 20 Weiter machen / Carrying on
# TAG 22-35

Kommentare:

  1. Ich finde das Thema wirklich spannend und habe alle Posts dazu gelesen! Man kann gar nicht glauben wieviel Zeug man hat...und in einem Haus noch mehr als in einer Wohnung, nach dem Motto: wo mehr Platz ist, kann man mehr horten 😉
    Ich habe letztens erst mal wieder den Kleiderschrank ausgemistet, und besitze tatsächlich nur noch 6 gute T-shirts für den Sommer 😲 . Früher hatte ich mindestens 20. Da ich im Sommer meistens den ganzen Tag im Garten bin und da nur olle Sachen trage, vermisse ich gar nichts- hab ich halt nur 6!
    Bücher und Cds besitze ich kaum noch, die sind auch alle bei Momox oder eBay gelandet. Da ich einen e-Book Reader habe, kaufe ich auch keine "richtigen" Bücher mehr. Nur Gartenbücher... 😉
    Neuerdings benutze ich für unseren Restmüll die alten Brot- und Brötchentüten vom Bäcker. Das klappt super. Vom Klopapier oder den Küchenrollen funktionier ich die Tüten auch immer zur Mülltüte um.

    Mach weiter so, ich lese mit! 😊

    Liebe Grüße
    Daniela

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    Antworten
    1. Hi Daniela,
      danke für die netten Zeilen :-))) das freut mich, dass du das Thema auch so spannend findest und auch auf diesem oder einem ähnlichen Weg bist.
      Ganz viele schöne Grüße und bis bald
      Doris

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  2. Liebe Doris,
    ich bewundere, was Du tust, weiß aber nicht, ob ich das auch schaffen würde. Unsere Mülltüte benutzten wir übrigens so oft, bis sie kaputt ist oder völlig verschmutzt.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Hallo Wolfgang, danke :-)
      Viele Grüße!
      Doris

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Danke für Deine Nachricht.

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