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Freitag, 6. Mai 2016

Gartenrundgang am Abend

Heute lade ich euch zu einem kleinen Gartenrundgang am Abend ein. Das Abendlicht fällt lange in den Garten, da wir auf einer Anhöhe wohnen. Da ist es manchmal windiger als anderswo, aber dafür gibt es zu allen Jahreszeiten Sonnenstrahlen bis zum Sonnenuntergang.

Beginnen wir an unserer Muschelkalksteinmauer, die den Hang abfängt. Im Frühjahr blühen dort Jakobsleiter (Polemonium), Polsterphlox, Blaukissen, gelbes Steinkraut und natürlich einige Tulpen.


Der Weg durch den Hang führt in den Garten hinauf.


Der Rundholzsichtschutz.


Blick auf den Gartenbereich oberhalb des Westhangs mit Steinpyramide und Rundholzsichtschutz.


Blick auf die "Terrassenfläche" mit Feuerschale, hinten neben dem Rundholzsichtschutz links geht es durch den Weg den Hang hinunter.


Bepflanzter Wäschekorb. Im Nachhinein kam mir, den hätte ich ja als plastikfreien Wäschekorb gut nutzen können, wenn die aus Plastik mal kaputt gehen, der wäre echt schön gewesen. Zu spät :-) Aber er sieht so auch echt gut aus.


Den lila Phlox, hier zu sehen, hatte ich eigentlich nach dem heißen Sommer verschenkt, da er bei uns einfach zu heiß und trocken steht, so dass er nicht schön gedeihen konnte. Ein Teil davon schien aber übrig geblieben zu sein, oder vielleicht habe ich ihn auch absichtlich stehen lassen, auf jeden Fall blüht er in diesen Tagen wunderbar, ich bin begeistert.
Im Vordergrund Topf mit blauer Waldglockenblume...


... und hier zu sehen im Korb eine weiße pfirsichblättrige Glockenblume.
Mit der blauen und der weißen hat es etwas Besonderes auf sich, es wird ein Feldexperiment geben, aber das erzähle ich ein anderes Mal, das wird ein extra Beitrag.


In diesem Jahr entdeckt und Fan davon geworden: Strandnelken.


Blick über die Steinpyramide und die Feuerschale Richtung Gemüsegarten und Gartenhaus.


Und Blick vom Gemüsegarten genau in die umgekehrte Richtung. Dort ganz hinten ist die Steinpyramide.





Oberhalb des Hangs mit der Muschelkalksteinmauer befindet sich dieses Beet mit Kräutern und Geranium. Und kleinem Insektenhotel. Und Zwergblutpflaume (links).


Zwergblutpflaume neben der Sitzgruppe.


Das Beet nochmal von nahem.


Die dunklen und orangefarbenen Tulpen am Staketenzaun im Abendlicht.


So sieht's im Gewächshaus aus. Kohlrabi und Salat, in zwei verschiedenen Größen.


Mein erster Spinat (Matador). Und eine Sonnenblume, der es dort gefällt.
Wann kann man eigentlich Spinat ernten? Ich habe noch gar keine Erfahrung. 


Hochbeet mit Radieschen, Zwiebeln und Möhren.


Endlich mal Glück mit den Möhren. Die letzten beiden Gartenjahre wollten die nicht so recht und auch in diesem Jahr geht nur eine von drei Reihen gut auf. Aber immerhin.


Rhabarber.


Rote Gartenmelde. Hat sich selbst ausgesät von letztem Jahr. Ein ganzes Beet ist voll davon. Und der Weg außenrum auch. 


Suchbild: Wo ist die Amsel? :-) Sie schaut immer mal nach, wenn Boden aufgegraben wird, ob es da etwas Gutes für sie und ihre Kleinen gibt.


Apfelbaum Resi blüht.


Blick von der Terrasse. Im Beet im Vordergrund, wie auch im Beet im Hintergrund wächst jeweils ein Schmetterlingsflieder, der im Laufe des Jahres richtig groß wird. Noch ist nicht viel davon zu sehen, da wir sie zu Frühlingsbeginn geschnitten haben, zuletzt sind sie die frischen Triebe bei Nachtfrost zurückgefroren, aber sie treiben bereits neu aus. Ich finde, die Beete wirken daher allerdings im Frühling und Frühsommer so leer. Auch die Stauden im Vordergrund brauchen einige Wochen, bis sie Höhe erreicht haben.


Über den Rasen Richtung Insektenhotel.


Gelber Zierapfel.


Rundes Beet am Apfelbaum Resi. 



Wünsche euch eine gute Woche!
Viele Gartengrüße
Doris

Donnerstag, 21. April 2016

Westhang: Vor zwei Jahren und heute

Wie am Wochenende versprochen möchte ich heute Bilder von einem Teil unseres Westhangs zeigen, und zwar von heute sowie ein paar Vorher-Bilder von vor zwei Jahren, als der Hang angelegt wurde.

Auf der Terrasse strahlen einen die Hornveilchen an.



Am 16. April 2014, nach einer frostigen Nacht mit Minusgraden, rollte früh der Bagger an und zog unseren rund 40 Meter langen noch unbearbeiteten Westhang komplett ab. Reiner Lehmboden mit Unkräutern und Wurzelunkräutern überdeckt musste irgendwie in den Griff zu bekommen sein.
Anschließend wurden mehrere LKW-Fuhren Mutterboden aufgebracht und per Hand an den Hang "modelliert".


Zwei Tage später, Karfreitag, der 18. April 2014, Blick von oben, es hat gegraupelt.


Zwei Jahre später, 21. April 2016. 
Sträucher, Bäume, Stauden, Terrassen- und Wegeflächen, Steg am Haus, Beet am Haus mit geschwungener Rabatte aus Granitsteinen, Rasen, Holzzaun ums Grundstück, Rundholzsichtschutz, Natursteinmauern überwiegend aus Sandsteinen, Steinpyramide, Sitzplatz mit Feuerschale.


Nochmal 18. April 2014 etwas weiter links. Ein paar Sträucher wurden schon in Töpfen an den Plätzen aufgestellt.


Und 21. April 2016. Links Durchgang mit Rosenbogen, Weg durch den Westhang.


Unsere neuesten Projekte von diesem Jahr sind hier zu finden. Die Steinpyramide mit Natursteinmauern, Beet mit Insektenfutterpflanzen und Sandarium.


Sträucher in diesem Bereich des Westhangs zwischen Weg durch den Hang und Nordseite/Rasen: Zwei Schneebälle, zwei Ebereschen, zwei Sorten Holunder, Felsenbirne, Aronia, Pfaffenhütchen, Hasel, Zaubernuss, Brautspiere, eine lila blühende Spiere, eine Fasanenspiere mit braunen Blättern, Ginster, zwei Weigelien, zwei Zieräpfel, Kornelkirsche, Deutzie, Zierjohannisbeere, weiße Wildrose. Zugegebenermaßen sind das ganz schön viele Sträucher. Manche davon werden als Bäume gezogen (Ebereschen, Zieräpfel...).


Der neu aufgebaute Rundholzsichtschutz mit Guckloch und Rosenbogen von oben.
Außerdem Blick auf den Weg durch den Hang nach unten.


Terrassen- und Wegeflächen aus Kalkschotter (0/16) mit Quarzkiesüberdeckung.
Lärchenholzsteg ums Hauseck.


Neu die Totholzhecke.


Äste und Strauchschnitt können hier untergebracht werden.
Die Totholzhecke dient Insekten und anderen Tieren als Unterschlupf.


Wunderschön blühen die Felsenbirnen.


Noch einmal die Steinpyramide. Vielleicht bekommt sie einen Namen. Den schreibe ich dann auf die Schieferdachpfanne. Frei nach einer Idee von Markus Gastl ("Hortus Insectorum").


Ein kleiner Lagerfeuerplatz entstand.


Urlaubsfeeling: Strandnelken + Korb = Strandnelkenkorb. Irgendwie. Wie am Meer.


Beet am Haus mit Tulpen.


Beet am Hang mit Tulpen. 


Blick über den Steg in Richtung Hang.


Am Weg durch den Hang wachsen Pinkfarbene.


Wenn ich diese sonnigen Abendbilder anschaue kann ich es kaum glauben, dass für das Wochenende Schneeund Kälte gemeldet ist. Dabei habe ich so viel zu tun. Eine Pflanzenlieferung kam und mehrere Bäume, Sträucher und Stauden warten darauf, eingesetzt zu werden. Hoffentlich ist es wenigstens am Freitag noch nicht zu kalt.

Ganz viele schöne Gartengrüße!
Doris

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