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Montag, 14. September 2015

Gartenübersicht & Kiesweg-Schau

Heute gibt es mal keine sonnigen Ansichten, wie sonst meist, aus dem Garten, sondern ein paar aktuelle Übersichtsbilder bei bewölktem Himmel.

Die Übersichten passen sogar ganz gut, denn Renate vom Genießer-Garten berichtet gerade über Kieswege, und die gibt's bei uns auch, die sind nicht zu übersehen.

Ich wollte von Anfang an unbedingt Kieswege/helle Schotterwege (wassergebundene Decke) im Garten haben und als ich vor wohl rund 5 Jahren beim Garten-Recherchieren im Internet bei Carmen vom Schweizer Garten ihre Kieswege entdeckt habe, war ich nicht nur von ihrer ganz wunderbaren Gartengestaltung verzückt, sondern auch dankbar, dass sie beschrieben hat, wie sie die Wege angelegt haben. Seitdem wollte mir der ein oder andere die Idee ausreden, aber ich habe immer gesagt, wenn Carmen und ihre Familie das selbst geschafft haben, dann schaffen wir das auch :-)
Und ich habe es keinen Tag bereut.


Die Wege führen vom Eingangsbereich und der Garageneinfahrt (auch hier alles mit hellem Schotter) Richtung Terrasse und von dort weiten sie sich teilweise aus, um weitere auch breitere Flächen zu schaffen.

Auf eine Schicht mit verdichtetem 0-32er-Schotter kam eine Schicht hellem 0-16er-Kalkschotter, der bei uns in der Gegend abgebaut wird, das Ganze ebenfalls wieder gewässert und gerüttelt (mit Rüttelmaschine verdichtet). Auf einem Teil haben wir bereits die dünne Kiesschicht (der Optik wegen) aufgebracht. Der helle Schotter gefällt uns auch, der runde Quarzkies allerdings macht das Ganze nochmal etwas feiner. Der Quarzkies hat eine mittelgrobe Körnung, da man uns sagte, die kleine Körnung gelangt zwischen die Schuhprofile und wird damit leichter ins Haus getragen. Fürs Barfußlaufen stelle ich mir allerdings die feine Körnung als angenehmer vor. Von der Optik gefällt mir beides sehr gut.


Wir haben die Wege und Flächen im Juli 2013 als allererstes im Garten angelegt und dann drum herum die Beete, Rasenflächen etc. angelegt. Ich finde es einfach unheimlich praktisch, direkt von der Terrasse aus über die Wege überall in den Garten gehen zu können, ohne nasse oder schmutzige Schuhe zu bekommen.

Links die Terrasse, rechts geht es zum Gemüsegarten, und rechts ums Hauseck herum führt ein weiterer Kiesweg auf die Westseite zum Weg durch den Hang und zu einer weiteren großen Fläche.

(Das ist nun auch fast mein 12tel-Blick, den ich für September noch gar nicht gezeigt habe.)


Ich finde die Kieswege/Schotterwege- und flächen deswegen auch so klasse, weil sie wasserdurchlässig sind und keine Versiegelung des Bodens darstellen. So viel wird bei uns versiegelt und das Wasser durch die Kanalisation abgeleitet. 

Sie führen auch am Rundholzsichtschutz vorbei durch den Hang hinunter.

Hier sieht man auch ganz leicht den farblichen Unterschied zwischen dem gelb-grauen Schotter, der den Hang hinunter zu sehen ist und dem weißeren Quarzkies im oberen Bereich am Beginn des Weges durch den Hang.


Ein bisschen Urlaubsfeeling, finde ich. Hier könnte ich mir noch einen Strandkorb und mehr Bepflanzung mit Gräsern vorstellen und dann fühlt man sich (fast) wie am Meer :-)


Viele wunderbare Gartengrüße,
und eine schöne Woche

Doris

Sonntag, 20. Juli 2014

Vorher-Nachher: Garten von oben

Heute vor einem Jahr haben wir mit dem Anlegen der Schotterwege begonnen, daher heute ein kleiner Rückblick darauf.
Wir haben die Wege erst mit einem Minibagger ausgebaggert und den Boden mit Schubkarren an andere Stellen im Garten gefahren; das Ausbaggern war zirka 35 Zentimeter tief. Der Minibagger war uns eine große Hilfe, da es eine ebenso große Hitze war wie dieser Tage.
Anschließend haben wir ebenfalls mit Schubkarren groben Basaltschotter (da bei uns in der Gegend vorkommend) der Körnung 0-35 aufgebracht und mit Rechen verteilt.



So sah es also heute vor einem Jahr genau aus.
Es war damals für uns alle eigentlich irgendwie unvorstellbar, wie es später aussehen würde.
Mit einer Fläche nur aus Boden bestehend fand ich es in dieser Phase schwierig, als Laie, die richtigen Maße und Dimensionen einzuzeichnen und festzulegen.

Wir haben die Wege und Beetabgrenzungen erst mit Sand oder Sägemehl auf dem Boden eingezeichnet. Ich bin dann zigfach hin- und hergelaufen, habe es von allen Seiten betrachtet, wieder weggewischt, verändert, neu gestreut. Und das Ganze wieder von vorne.
Die Lage des Gartenhauses, -mit Pflöcken vorgegeben-, habe ich im Zentimeterbereich, naja, meine Familie würde sagen, im Millimeterbereich..., verändert. Blickachsen geprüft. Noch ein Zentimeter nach rechts, nein, nach links, nein, nach vorne. Oder doch nach hinten?
Da unser Grundstück in vorderen Bereich spitz zuläuft und im Westen einen ansteigenden Hang hat, musste einiges beachtet werden.
Die Ideen im Kopf... würde alles so funktionieren?
Es war auch eine Geduldsprobe. 



Der weiße (Kalk)Schotter wurde als zweite Schicht am übernächsten Tag aufgebracht.
Er hat eine Körnung von 0-16, ist also weniger grob.
Den grauen wie auch den weißen Schotter haben wir mit Wasser nass gemacht und anschließend jeweils mit einer Rüttelmaschine gerüttelt.
Unsere Familie hat uns während der ganzen Bauphase mit viel Tatkraft unterstützt, sonst hätten wir diese Tonnen an Erde, Schotter, Splitt, Kies und Steinen nicht in dieser Zeit bewegen können und auch nicht die vielen Pflanzen einsetzen und mit den notwendigen Voraussetzungen versorgen können.

Auf den weißen Schotter war/ist noch eine Deckschicht aus weißem Quarzkies geplant, die wir mittlerweile an manchen Stellen schon aufgebracht haben. Der Kies hat jedoch andere Eigenschaften als der Schotter, so raschelt er beim Darauftreten, während der Schotter eher knirscht. Da uns auch der Schotter aufgrund seines natürlichen Charakters gut gefällt, decken wir derzeit nur an manchen Stellen mit Kies ab. 


Der Gemüsegarten.


Stangenbohnen, Tomaten, Vespergurken, Sonnenblumen, Kapuzinerkresse.


Auf der anderen Seite Zwiebeln, Paprika, Zucchini, Kürbis, Rhabarber, Kohlrabi und Kartoffeln.


Juli 2014: Es steht noch einiges an Arbeit an. Der Terrassenbereich, der Gartenzaun, Sichtschutz und Sonnenschutz sind so die Themen. Und viele weitere kleine und größere Projekte.
Die letzten drei-vier Wochen haben wir ein bisschen pausiert. Aber bald geht es wieder weiter.

Mittwoch, 2. Juli 2014

1. Gartengeburtstag

Ein Radlader verteilt mehrere LKW-Fuhren Mutterboden auf unserem Grundstück.
Das ist heute genau ein Jahr her. 
Heute ist Gartengeburtstag. 
Denn danach konnten die Arbeiten per Hand und von uns selbst verrichtet werden, und Woche für Woche hat sich der Anblick immer weiter verändert bis zum heutigen Tag.

Juli 2013: Blick vom Haus in Richtung Südspitze.


Heute sieht man Terrasse, Wege, Rasen, Gemüsegarten und das hellgraue Gartenhaus. (Das Foto ist seitlich aufgenommen.)


Juli 2013: Blick vom Haus in Richtung Westseite.


Heute ist dort die Terrasse, das geschotterte Beet mit Apfelbaum und die Außensitzgarnitur mit Sichtschutz zu sehen.


Juli 2013: Blick von der Westseite in Richtung Südspitze.


Heute sieht man den Steg, Wege, das geschotterte Beet, die Natursteinmauer mit Staudenbeet, die Außensitzgarnitur, den Rasen, den Gemüsegarten, das Gartenhaus.


Juli 2013: Der Westhang.



Heute sieht man die Westterrasse mit dem mit Sträuchern bepflanzten Westhang, Natursteinmauern, einem Sichtschutz aus Rundhölzern, Staudenbeeten, dem Holzsteg ums Hauseck.




Freitag, 20. Juni 2014

Blickachsen & der Garten im Juni

Nach der heutigen Gartenarbeit habe ich neue Blickachsen im Garten entdeckt und einen kleinen Fotorundgang durch den Garten gestartet.

In erster Linie haben wir heute (neben Unkrautzupfen und Kiesholen) weitere Natursteinmäuerchen aus Muschelkalksteinen aufgesetzt, wie man hier im folgenden Bild sieht. 
Sie trennen Beete und Rasen vom geschotterten Weg ab.
Weitere Bilder sind weiter unten zu sehen.


Blick vom Rasen über das Schotterbeet in Richtung der Westterrasse.


Blick den Weg vor Richtung Garage und Hauseingang.



Nochmals ein anderer Blick vom Rasen aus, über das Schotterbeet mit Apfelbaum Resi im Vordergrund, Richtung der Westterrasse mit dem neuen Holz-Sichtschutz im Hintergrund.
Schon ein bisschen bunter Dschungel :-)



Gemüsegarten. Das gelbe Verschwommene im Vordergrund ist der Gelbsenf, der an der Terrasse wächst, als Sichtschutz und als Bodenverbesserer. Unzählige kleine schwarze Käfer sitzen in den Blüten. Das haben auch schon die Rotschwänzchen entdeckt.


Unsere aktuelle Arbeit: Diese Mäuerchen aus Muschelkalksteinen als Abtrennung zu Beeten und Rasen.


Leichter Schwung soll einen vom Eingangsbereich in den Garten führen.


Die Duftnessel, die wir im Herbst am Hauseingang gesetzt haben, ist gewachsen wie die Wucht. 
Sie ist bereits rund 1,50 Meter hoch.


Pinkfarbener Salbei.


Hortensie Annabelle am Hauseingang.


Das geschotterte Beet. Auf der Baumscheibe des Apfelbaumes haben wir Ringelblumen gepflanzt. Dies soll angeblich ganz ok, wenn nicht sogar gut, von den Bäumen akzeptiert sein.


Das Zwiebelbeet im Gemüsegarten.


Die Clematis General Sikorski, die ich aufgrund vertrockneter Triebe und Blüten fast völlig abgeschnitten hätte, zeigt sich an ihrem letzten verbliebenen Trieb im schönsten Kleid, was mich besonders freut.


Kapmargheriten in Töpfen an der Terrasse.


Zu Gast im Hochbeet: Der Mohn. Und noch mehr Ringelblumen im niedrigeren Beet nebenan.


Soviel Gelb, und ich find's (mittlerweile) toll :-)


Auf der Nordseite und den Hang hinunter am Nordwesteck wurde am Dienstag der Rasen angesät, ein Rasen für Halbschatten. Seitdem gießen wir regelmäßig.


Die H-Träger für den späteren Zaunbau wurden beim Rabattsteineinbau vor eineinhalb Wochen gesetzt.


Als Abtrennung zwischen Filterkies am Haus und Rasen haben wir im April Granitquader in geschwungener Linie einbetoniert.
Auf den Filterkies kommt eine Abdeckung aus größerem Rheinkies, rein aus optischen Gründen. Die größeren Kiesel gefallen mir besser.
Man sieht einen kleinen Teil der größeren Kiesel schon auf dem Filterkies liegen.


Diese Quader aus gelb-beigefarbenem Granit wurden als Abtrennung verbaut.


Auch das Beet an der Westterrasse wurde mit Granitsteinen eingefasst.
Der helle Schotterbelag wurde hier bereits leicht mit Quarzkies (ganz schwach links zu sehen) abgedeckt.


Das neu angelegte hellgelb-rote Beet am Steg, der ums Hauseck führt.
Ins Beet wurden hellgelbe Schafgarben, Sonnenröschen sowie verschiedene Sorten Erdbeeren gesetzt (Walderdbeeren, Klettererdbeeren, und eine spättragende Sorte).


Storchschnabel und Frauenmantel im Beet gegenüber.


Ruhebank auf dem Steg.


Salbei. Dieser hier neben dem Weinfass, in dem ein Miniteich entstehen soll.


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