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Sonntag, 22. Mai 2016

Gemüsegarten aktuell und sommerliche Temperaturen

Über 30 Grad hat es aktuell im Schatten. Ich friere meistens, heute nicht. Am Wochenende sind weitere Pflanzen in den Gemüsegarten eingezogen, so dass nun nahezu alle Beete belegt sind. 

Schon seit rund zwei Wochen lassen sich Salat und Radieschen ernten.


Die selbst gezogenen Tomaten sind ins Tomatenbeet (direkt an der Terrasse) gesetzt worden. Dort haben sie durch den Dachüberstand des Terrassendachs einen gewissen Schutz von oben und profitieren vom wärmeren Klima. Es ist an der Stelle rundum sonnig. Bei den heißen Temperaturen habe ich einige mit einem Stoff abgedeckt, da sie schon die Blätter hingen ließen, vor allem weil sie neu angepflanzt sind.


Selbst gezogener Mangold, ebenfalls gestern erst ins Beet gepflanzt.


Vespergurke.


Erdbeeren.


Pflücksalat und Zwiebeln.


Zucchini Alberello und Zuboda.


Radieschen, Möhren und Zwiebeln. In diesem Jahr habe ich hoffentlich mal Glück mit den Möhren.


Bohnenbeet mit Bohnenstangen.


Rhabarber.


Pfingstrose.


Die bestellten Rosen und Clematis für die Rosenbögen sind angekommen.

Darf ich vorstellen, Frau Eva Schubert (rosa).


Die zweite Rose ist die Apple Blossom (auch rosa).

Das hier hingegen ist ein weißer Fünffingerstrauch, üppig blühend am Weg durch den Hang.



Weiße Strand-Grasnelke.



Das Wald-Geißblatt am Rundholzsichtschutz. Wir haben ihm einen schattigen Platz ausgesucht. Eigentlich wollte ich damit einen Rosenbogen begrünen, aber wir haben den Tipp bekommen, dass es ein schattigeres Plätzchen lieber mag.


Langsam beginnt die zitronengelbe Schafgarbe (im Vordergrund) zu blühen. Einst mochte ich Gelb im Garten nicht. Aber schon seit längerem dürfen alle Farben Einzug halten, ich wähle nur genau den Standort aus, ob das dann alles für meinen Geschmack zusammenpasst.



Auch ein neuer Gartenbewohner, der wilde Wein an dieser Stelle. Ich mag wilden Wein sehr gerne. Das Rankgerüst muss zwar noch erbaut werden, aber das kriegen wir schon.


Ich vergleiche derzeit öfters, wieweit die Blüten in den letzten beiden Jahren zu dieser Zeit waren. Rund ein bis zwei Wochen später ist 2016 vieles dran, habe ich das Gefühl.
Die ersten Erdbeeren hatten wir 2014 schon geerntet, der Schnittlauch stand schon mehrere Tage in Blüte, auch die Clematis Rouge General und die weiße Wildrose.
Von dieser sieht man momentan nur grün. Aber lange dauert es gewiss nicht mehr.


Den Miniteich haben wir nach dem Winter wieder in Betrieb genommen. Die Pflanzen hatten wir im Gemüsegarten eingeschlagen. Drei Stück haben es überstanden.


Das Wollgras.


Der Mini-Rohrkolben.


Durch das Trocknen des halben Weinfasses, das unseren Miniteich darstellt, haben sich die Bretter zusammengezogen, so dass der Teich zunächst nicht dicht war. Nachdem wir das Wasser eingefüllt hatten, wurde es jeden Tag besser, so dass er mittlerweile wieder ganz undurchlässig ist. 


Kleine Raschler. Erst hört man sie, dann sieht man sie flitzen.
Hier zu zweit. Nummer 1:


Nummer 2 über den Weg.


Und die Mauer hinauf.


Zahlreiche Pflanzen haben in den letzten Tagen wieder einen Platz im Garten gefunden. 
Nicht nur die Clematis und die Rosen. Wir haben zwei neue Beete an der Westseite erstellt und in diesem Bereich ein schnuckeliges Eck gebaut, welches ich Strandeck nenne. Strandeck deswegen, da ich dort meinen Urlaub verbringen werde. Ehrlich. Sommerurlaub. Wochenendkurztripps. Ist schon gebucht.


Diese Geraniümmer sind der Rest, der noch gepflanzt werden muss.


Sie blühen so schön in der Kiste, dass ich schon wieder eine Idee hatte, was an diese Stelle kommt.

Wir haben aktuell die meisten Garten- und Frühjahrsarbeiten hinter uns, aber das heißt nicht, dass es nichts mehr zu tun gibt. Gießen, Unkraut zupfen, Pflegearbeiten und so weiter. Und einige größere und kleinere Projekte stehen auch noch aus.


Viele wunderbare frühsommerliche Gartengrüße!

Doris

Samstag, 20. Juni 2015

Frühsommer-Garten nach Regendusche

Nach vielen trockenen Wochen mit nur wenig Regen, gab es eine Regendusche mit 10 Litern/m² und anschließendem Nieselwetter, welches nochmals 2-3 Liter brachte. Das klingt nach nicht viel, und das ist es auch nicht. Meine Mutter hat getestet, das Wasser ging rund 8-10 cm in den Boden. Ab 10 cm ist es weiterhin brottrocken, wie man sagt. Für die Stauden und den Gemüsegarten war die Regendusche allerdings sehr angenehm, dort nahm man freudig das kühle Nass von oben entgegen. Wir mussten nicht gießen und die Regenwasservorräte wurden ein bisschen aufgefüllt.

Heute gab es wieder Sonnenschein bei kühleren Temperaturen bis 16 Grad und teils windig.

Die Clematis am Rundholzsichtschutz "Rouge Cardinal".




Clematis "General Sikorski" am Gemüsegarten.


Ein Trieb welkt. Ich habe versucht nachzuvollziehen, was das Welken verursacht, ob ein Trieb beschädigt oder abgeknickt ist, aber ich habe die Ursache nicht finden können. Nun beobachte ich, wie es weitergeht, ob es hoffentlich nicht die Clematiswelke ist. Ich dachte schon, ich müsse alles bodentief abschneiden, aber es geht nun eine schöne violettfarbene Blüte nach der anderen auf.
Dass kein Rankgerüst vorhanden ist, ist nicht ideal. Es ist für dort etwas vorgesehen, aber das dauert noch ein bisschen.



Die Neue: Clematis "Princess Diana" an der Terrasse. Sie klettert eifrig und entwickelt gerade Knospen. Ich bin sehr gespannt auf ihre glockenförmigen Blüten.


Ein weiterer eifriger Blüher: Storchschnabel "Rozanne". Ich mag die hübschen Blüten, die Farbe und die Tatsache, dass er von Mai bis zum ersten Frost blüht. Wir haben ihn mehrfach im Garten, und hier im Hang bedeckt er bereits nach einem Jahr ein richtig großes Stück.



Ein weiterer Storchschnabel in Pink, dessen Name ich nicht weiß. Ich vermute, ich habe auch das Etikett nicht mehr.


Die weiße Pflanze könnte Mutterkraut sein, auch falsche Kamille genannt.




Überall im Garten geht die Kapuzinerkresse wild auf.
Hier hat sie sich einen Platz neben der Cuphea Ramonissima ausgesucht.




Johanniskraut. Am 24. Juni ist Johannistag. Geerntet wurde das Kraut früher zur Sommersonnenwende am 21. Juni. Schon die Germanen verehrten es als Lichtbringer und Symbol für die Sonne.




Eine Glockenblumenart.



Und eine Nelke.



Die Ramblerrose Ghislaine de Feligonde, im Frühjahr wurzelnackt gepflanzt, zeigt ihre erste Blüte.




Der Salbei, hier in violett (links) und pink (rechts) kommt mit wenig Wasser aus und entwickelt sich regelrecht zu kleinen Sträuchern.




Manche Beete mit Steinmäuercheneinfassung sind zu diesem Zeitpunkt komplett und bunt blühend ausgefüllt. So hätte ich es gerne vielfach im Garten. Es ist noch einiges an Geduld, Wissen und Tatkraft notwendig, um dies umzusetzen. 



Ich wünsche einen wunderbaren Sonntag!
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