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Sonntag, 7. Juni 2015

Rosenzeit - Frühsommerzeit

Ein neues Wildbienenhotel hat mich wieder per E-Mail erreicht. Ganz in blau ist dieses Modell gestaltet. Danke an Sabine von sabinehui.ch für den schönen Beitrag! 

Sabine schreibt: "Unser Wildbienenhotel besteht aus zwei Brockiholzkistchen (als meine Jungs dem Verkäufer gesagt haben, wofür sie es verwenden wollen, bekamen sie es fast gratis...). Das "Füll"-Material haben wir im Wald und Garten gesammelt. Da wir blau sehr gerne haben, war es für uns klar, dass auch unser Hotel BLAU sein muss. So können nun die Insekten bei uns blaue Stunden verbringen oder blau machen... ;-) Wir haben es aber erst seit 2 Monaten... Die "Zimmer" sind noch nicht voll ausgebucht!"


Alle vorgestellten Wildbienenhotels sind jetzt auch auf einer Unterseite (siehe Leiste oben) zu sehen und werden fortwährend aktuell ergänzt.

150. Post, fast ein kleines Jubiläum, und ich habe es verpasst. Dies ist schon der 151. Beitrag :-) Danke an viele nette Leser und freundliche Kommentare!


Das Wetter ist so herrlich sommerlich, dass man es nur genießen kann. Manchem ist es bereits zu heiß, aber der Sommer vermittelt einfach ein ganz besonderes Gefühl und das hat jetzt angefangen. Die warme Luft, ein lauer Wind, Sonne am Tag und angenehme Kühle am Abend. 


In allen Gärten sind jetzt wundervolle Rosen zu bewundern. Eine weitere Rose hat heute zaghaft begonnen bei uns zu blühen. Mit kleinen purpurfarbenen Blüten.


Die Perennial Blue. Eine moderne Ramblerrose, die für kleinere Höhen wie auch für Rosenbögen geeignet sein soll. Wie groß sie wird können wir derzeit noch nicht sagen, denn wir haben sie zusammen mit anderen Pflanzen im Juni 2014 auf einer Gartenmesse gekauft. In ihrem ersten Jahr bei uns ist sie schon ordentlich gewachsen. 


Bis zum Herbst 2014 waren es sicherlich rund 3 Meter. Wir haben sie aus Platzgründen auf einen Obelisken gebunden, dort hat sie den Winter verbracht. Nun sind wir dabei einen Rosenbogen für sie auszusuchen.


Unsere zweite Ramblerin Christine Hélène habe ich schon gezeigt. Wir haben sie ebenfalls letztes Jahr gepflanzt, aber sie ist bei weitem noch nicht so viel wie ihre purpurfarbene Schwester gewachsen. 


Ich habe schon erzählt wie schön ihr Farbverlauf während ihrer Blüte ist.
Die Knospen sind buttergelb und die Blüten beim Aufblühen auch.


Dann werden sie immer heller bis zu cremeweiß.


Das Besondere aber finde ich ist, dass dies in sehr kurzer Zeit geschieht.

So sah die Rose gestern aus. Gelb.


Und das ist derselbe Blick in etwa heute. Weiß. 


Viele weitere Blüten kommen nach.


Im Topf blüht die "Complicata", eine Rosa gallica. Sie hat ihren Namen nicht, weil sie so kompliziert sei, sondern aufgrund ihrer ungeklärten Herkunft. Ein Platz für sie muss im Garten noch gefunden werden.


Die Hauswurze blühen.




Auch die Zeit der Salbeiblüte hat begonnen. Ich mag den Salbei sehr gerne. Er nimmt es uns nicht so übel, wenn er nicht so viel gegossen wird.


Ein weiterer Sonnenanbeter ist die Schafgarbe. Sie kommt an trockenen Standorten zurecht.


Diese hier hat schöne zitronengelbe Blütenköpfe.


Eine Ehrenpreis-Züchtung. 


Die Clematis General Sikorski am Gemüsegarten beginnt zu blühen. Wir haben sie vor einem Jahr gepflanzt. 


Viele schöne Blüten sind von ihr zu erwarten. 


Allen eine gute Woche!

Samstag, 16. Mai 2015

Wie eine Wildbiene schlüpft

Das neue Insektenhotel - nach drei Wochen fast ausgebucht?


Nein, es ist schon noch einiges frei, aber einige der Bruthöhlen werden besonders gut angenommen.


Die Wildbiene legt in der Brutröhre mehrere Kammern hintereinander an, in die sie jeweils ein Ei legt und Pollen sowie Nektar als Nahrung mit dazugibt. 

Wie hier auf dem Bild gut zu sehen:


Aus den Eiern schlüpfen nach wenigen Tagen Larven, die die Nahrung vertilgen und sich anschließend verpuppen. Den ganzen Winter bleibt die Puppe in ihrer Brutröhre. Im darauffolgenden Frühjahr schlüpfen die Wildbienen.

Das obige Bild zeige ich mit Genehmigung vom fränkischen Gartenexperten Jupp Schröder. In Jupps Gartentipps auf Facebook gibt Herr Schröder viele interessante und praktische Tipps seiner reichhaltigen Erfahrung weiter. Immer aktuell zur Jahreszeit und mit Augenmerk auf die Natur.

Freitag, 15. Mai 2015

Frühlingsblüher Mitte Mai

Der lila Flieder trägt einige schöne große Rispen.


Blüten des Zierlauches.


Aus dem großen buschigen Rosenstrauch im Hang wächst eine violette Akelei in die Höhe. Ich beobachte den Wettlauf schon seit Beginn der Frühlingszeit, als die Rose noch fast keine Blätter hatte. 


Ich hätte vermutet, die Akelei wird verlieren und inmitten der Rose untergehen, doch sie thront und blüht an oberster Stelle. Und unten hat sie große breite Blätter. 


Wie sich die Pflanzen doch den Gegebenheiten anpassen und geradezu über sich hinauswachsen, wenn es die Situation notwendig macht. Diese Akelei ist auf jeden Fall ein besonders stattliches Exemplar.


Eine weitaus kleinere rosafarbene Schwester hat es sich am Rande des Storchschnabels gemütlich gemacht.


Blühende Katzenminze.


Dieses Bild gefällt mir besonders gut. Endlich hier und da lichter Schatten der wachsenden Sträucher in unserem Garten, in dem ansonsten die Sonne und Hitze dominiert.


So sehen die gepflanzten wurzelnackten Rosen heute aus.
Die Heritage.


Und die Rambler Ghislaine de Feligonde.


Im Töpfchen. Dahlien.


Im Hochbeet wachsen die Zwiebeln und die Radieschen.


Blaumeise mit Futter.


Den Salat haben wir vor fast fünf Wochen in den Frühbeetkasten gesetzt. Nun drängt er sich schon dicht aneinander und wir werden wohl bald den ein oder anderen ernten.


Der erste Storchschnabel beginnt zu blühen. Ich kenne seinen Namen nicht, da wir diese und die Sorte daneben geschenkt bekamen.



Die Clematis Rouge Cardinal am Rundholzsichtschutz.


Das schöne helllilafarben blühende Polster müsste eine Thymianart sein.


Die Rose Heidi Klum an der Terrasse bekommt Knospen.


Dienstag, 12. Mai 2015

Viele tolle Insektenhotels: Die Vorstellung (Ideen-Tausch-Börse)

Alles hat mit einem alten Kaninchenstall angefangen. Wir haben diesen zu einem modernen hellgrauen Wildbienen- und Insektenhotel umgebaut und viele positive Rückmeldungen dazu erhalten.

Die Idee zu einer Ideen-Tausch-Börse zum Thema "Insektenhotels" war geboren und seitdem haben sich einige bereits bei mir gemeldet und ihre Fotos zur Verfügung gestellt. 

Im Folgenden sind die vielen verschiedenen Insektenunterkünfte - vom Florfliegen-Apartment bis zum ****-Hotel - zu sehen.

Vielen Dank für's Einsenden und Mitmachen! Gerne können weitere Unterkünfte geschickt werden und ich werde sie in einem weiteren, neuen Beitrag vorstellen.

Außerdem wird es eine extra Unterseite geben, in der die hier vorgestellten sowie alle weiteren Insektenhotels ergänzt werden. Mit Tipps und weiterführenden Links.

So, und nun geht es los mit der Vorstellung. Viel Spaß.

 Vicky von madebyvicky aus der Schweiz hat ihr Insektenhotel im Jahr 2011mit ihren Kindern gebaut.


Gut zu erkennen die rote Farbe. Rot zieht Florfliegen an. Daher ist dieser Hotelbereich extra für Florfliegen reserviert.



Und hier noch eine kleinere Variante von Vicky, die sich für jeden eignet, der eine Holz-Kiste zuhause übrig hat, die mit den unterschiedlichen Materialien gefüllt werden kann.


Ebenfalls aus der Schweiz sind die Wildbienen- und Insektenunterkünfte, die Carmen aus ihrem Schweizer Garten sowie aus anderen Gärten vorstellt. In ihrem Blogbeitrag sind Tipps zur Herstellung und viele weitere Fotos enthalten.







Bilder von Carmen, von der Insel Mainau.




Insektenhotel von Cornelia aus Münzers Garten aus der Steiermark. Das Hotel hat Cornelias Mann gebaut. Da ist jeder Platz perfekt ausgenutzt.


Insektenhotelanlagen von Margit aus Margeraniums Gartenblog.


Auch hier schön zu erkennen, die rote Farbe - auf die die Florfliegen fliegen :-)


Insektenhotel in Margits Vorgarten.



Hier und hier gibt es bei ihr Tipps zur Befüllung der Hotels und welche Pflanzen für Wildbienen geeignet sind.







Aus einem Schulgarten.




Zwei echte Hummelburgen in unterschiedlicher Ausführung.



Aus unserem eigenen Garten:

Für Hummeln.




Unterschlupf für Marienkäfer, Florfliegen und Nisthöhlen für Wildbienen:



Links mit Tipps:


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