Samstag, 7. Juni 2014

Topf & Schopf

Salbei, Geranie und Schopflavendel wachsen bei uns in Töpfen, Körben und Holzkisten.

Den Schopflavendel habe ich heute neu gepflanzt. Die Sorte heißt Lavandula stoechas "Anouk". Wie ich gelesen habe ist der Schopflavendel frostempfindlich und nur bedingt winterhart (geschützt). Seine langen lila Blütenblätter ähneln Hasenohren :-)




Freitag, 6. Juni 2014

Budleja hat gekränkelt & woher man im Garten noch "Hilfe" erhält

Den Sommerflieder (Buddleja) haben wir letzten Herbst gepflanzt und im Winter gut mit Reisig abgedeckt, damit er nicht erfriere. Dieses Schicksal hat nämlich bereits einem anderen Sommerflieder vor ihm ereilt. Daher haben wir ihn in diesem Jahr gut eingepackt, aber der Winter war eh mild. Und so trieb er im Frühjahr wieder gut aus. Einen zweiten haben wir dann noch dieses Jahr gesetzt. 
Doch dann haben sich vor einiger Zeit bei beiden die Blätter gekräuselt. Vielleicht die Kräuselkrankheit. Am Anfang ist mir das gar nicht so aufgefallen (Anfänger). Als ich mir dann Gedanken darüber gemacht habe, habe ich als Erstes etwas gemacht, womit ich schon einmal gute Erfahrung mit gemacht habe. Bachblüten im Gießwasser (vier Tropfen auf eine Kanne). Gut, kann man davon halten, was man will. Die beiden Flieder bekommen nun kräftige und gesund aussehende Blätter an den frischen Trieben. Ich habe keine Ahnung, ob das als Mittel geholfen hat oder etwas anderes, oder ob die Pflanzen sich einfach so erholt haben, habe es auch nicht gegoogelt, und mich auch nicht über die Krankheit informiert. Ich hoffe, sie entwickeln sich weiter so gut, und irgendwann mal informiere ich mich genauer.
Eine weitere Beobachtung haben wir in der Hinsicht auch gemacht. Einige unserer bunten Schafgarben hatten Läuse. Eine Menge Läuse, die vor allem auf den Blütenknospen saßen und es sich dort gemütlich gemacht haben. Nach einiger Zeit saßen ein-zwei Marienkäfer auf den Pflanzen, und dann zählten wir eines Tages 14 Marienkäfer an derselben Pflanze. Die bunte Schafgarbe war schließlich läusefrei und beginnt nun zu blühen. Mittlerweile habe ich wieder ein paar Läuse dort entdeckt (wie auch an anderen Pflanzen), aber ich hoffe, die rot-schwarze Polizei kommt dort bald vorbei und sorgt für Ordnung. (Leider kooperieren die Ameisen mit den Läusen, und ich glaube beobachtet zu haben, wie eine Ameise boxringreif versucht hat einen Marienkäfer vom Blatt zu werfen? Spannende Geschichte.).


Donnerstag, 5. Juni 2014

Jakobsleiter - Himmelsleiter (Polemonium)

Eine Pflanze, die ich bisher auch noch nicht kannte, ist die Himmelsleiter, auch Jakobsleiter genannt. Der lateinische Name ist Polemonium. Wir haben sie ebenfalls letztes Jahr im September geschenkt bekommen, und ich hatte ebenfalls wieder keine Ahnung, wie sie blühen wird und wie sie sich entwickelt. Als wir im April die Muschelkalksteinmauer am Hang auf der Westseite fertig hatten, haben wir geschaut, welche Pflanzen wir dort hinsetzen könnten. Die Jakobsleiter war noch im Topf und fand dort ihren neuen Platz. Da sie sich so stolz in den Himmel reckt, finde ich, dass sie gut an so eine Stelle passt. Die anderen dort befindlichen Steingartengewächse wachsen ja doch eher nach unten.


Mittwoch, 4. Juni 2014

Der Gemüsegarten Anfang Juni

Salate aus dem Hochbeet haben wir schon geerntet. Der Kohlrabi braucht noch Zeit.
Die zwei Zucchinis wachsen. Bei einer ist der Stängel ganz schön angebrochen, schon länger, aber sie entwickelt sich genauso gut wie die zweite und es wachsen schon kleine Minizucchini.
Der Wein wurde zwischen Gemüsegarten und Beerengarten gesetzt.
Bei den Paprika blüht noch nichts.
Die Erdbeeren im Jutesack brauchen noch ein paar Sonnentage.
Faszinierend war auch zu beobachten, dass eine Tomatenpflanze, die nach dem Einpflanzen plötzlich total welk geworden ist und alle Blätter hat hängen lassen, nach einigen Tagen wieder "aufstand" und nun grünt wie ihre Kollegen.
Kartoffeln wurden vor zwei Wochen gelegt, aber dort tut sich noch nichts.
Den Dill haben komplett die Schnecken abgefressen, ratzeputze, aber sowas von. Den hatte ich für den Schwalbenschwanz gepflanzt. Ich mag keinen Dill. Muss der Schwalbenschwanz seine Eier woanders ablegen. Alternativ habe ich im Garten die vermutliche Wilde Möhre im Angebot, oder auch zwei-drei Brennnesselpflanzen. Gibt es noch jemand, der Brennnesselpflanzen freiwillig in seinen Garten pflanzt? Zwei gehen bei uns wild auf, und die dritte haben wir im Topf gezogen und nun zwischen Holunder und Zucchinibeet gepflanzt. Brennnesseln sind etwas wunderbares. Man kann prima "Spinat" mit den jungen Blättern im Frühjahr machen. Und Tee. Und noch mehr. Und wie gesagt, der Schwalbenschwanz steht auf Brennnesseln.








Dienstag, 3. Juni 2014

Salbei - Salvia

Viel her macht meiner Ahnung nach der Salbei. Ihn könnte ich ständig aus wechselnden Blickwinkeln fotografieren. Auch die Hummeln lieben ihn, wie es aussieht.
Drei bis vier Sorten habe ich vermutlich, und insgesamt mehr als zehn Pflanzen verschiedener Größe im ganzen Garten verteilt.
Eine Sorte hat dunkle Stiele ("Caradonna"), eine ist pink und der dritte im Bunde ist lila mit hellen Stielen.






Montag, 2. Juni 2014

Storchschnabel entdeckt

Mit Storchschnabel (Geranium) konnte ich bis letztes Jahr gar nichts anfangen. Den Namen fand ich mit Verlaub etwas seltsam. Nun habe ich diese spannenden und vielfältigen Gewächse etwas besser kennengelernt. Wir bekamen letztes Jahr einige Stauden und Kräuter geschenkt und haben sie in ein damals gerade fertig angelegtes Beet gesetzt, ohne eine Ahnung zu haben, wie sich manche davon entwickelten. Ich kannte wie gesagt den Storchschnabel noch nicht und wir wussten auch nicht in welcher Farbe er blühen wird, somit war das Ganze ein kleines Überraschschungspaket. Meine Mutter hatte mir zwar schon prophezeit, dass er wie auch der Frauenmantel etc. groß wird und Platz einnimmt, aber das konnte ich angesichts der kleinen Häufchen an Pfänzlein, die nach der Vereinzelung übrig geblieben waren, nicht glauben und mir wirklich nicht vorstellen (Anfänger). Dieses Jahr wurde ich eines besseren belehrt. Ich hätte mir nicht träumen lassen, wie buschig und prächtig sich die Storchschnäbel bereits im Frühjahr entwickeln. Und dann die hübschen kleinen Blüten, jede eine kleine Schönheit für sich. Gut. Ich bin jetzt Fan. :-) Und schon auf der Suche nach weiteren Sorten...




Sieht diese nicht fast ein bisschen exotisch aus?


Drei Mal Geranium nebeneinander. Die Sorten kenne ich (noch) nicht:

Zum Vergleich mal das Vorher-Bild vom September 2013 von derselben Stelle, als die drei in unseren Garten einzogen:


Sonntag, 1. Juni 2014

Glockenblume willkommen

Manchmal ist es doch überraschend. Ich mag Wildblumen, zähle sie zu den schönsten Blumen, auch wenn sie manchmal unscheinbar und zart daher kommen. Straßenränder begeistern mich daher. Dort wächst eine Naturschönheit nach der anderen. Meine Lieblingsblume ist beispielsweise die Wilde Möhre. Und schon immer gefällt mir die Wiesen-Glockenblume mit ihren hübschen Blüten und dem grazilen Wuchs. Schon seit einiger Zeit habe ich überlegt, wie ich sie wohl in unseren Garten bekomme, die kleinen lila Glöckchen. Mit Wildblumen ist es ja immer so eine Sache. Ob ihnen die Bedingungen hier gefallen, der mit Humus angereicherte Boden, die Nähe zu anderen Stauden und Sträuchern... Wie auch immer, jedenfalls spitzt plötzlich vor wenigen Tagen aus all dem Storchschnabel ein kleiner violetter Gast hervor und entfaltet sein violettes Kleid. Hallo, hier bin ich. Schön, ich habe mich sehr gefreut. Und bin nun als nächstes gespannt, ob aus den wild aufgegangenen möhrenblattartigen Gewächsen, die ich seit dem Frühjahr an allen möglichen Stellen im Garten hege und pflege, und gar nicht weiß, was sich da befindet, ein paar Wilde Möhren entwickeln werden???




Samstag, 31. Mai 2014

Weg durch den Hang

Die Arbeiten am Garten gehen mit dem Weg durch den Westhang weiter.
Den Weg haben wir als Trampelpfad schon die letzten Wochen benutzt und dadurch eine gewisse Festigkeit in den Boden gebracht.
Nun haben wir nach dem Auslegen von Unkrautvlies als Erstes Pfähle zurechtgesägt und in den Hang geklopft bzw. mit Pflöcken befestigt, damit der Schotter besser hält und beim Laufen oder bei starkem Regen nicht hinunterrutscht (hoffentlich).

Anschließend hellen 0-16er Kalkschotter aufgebracht und Sandsteine rechts und links vom Weg gesetzt. Jetzt kann man trockenen Fußes in diesen Teil des Gartens gelangen, und verzichtet nebenbei auf lehmige Schuhe, die man sonst schon beim ersten Auftreten auf den Boden hatte.

Vorher:

Nachher:

Achja, und bei der Gelegenheit haben wir noch eine kleine Treppe in den Hang neben die Natursteinmauer gebaut.


Donnerstag, 29. Mai 2014

Regnerisch und kühl

Seit einigen Tagen ist es regnerisch und kühl. 8 Grad hat es heute nur. Für die Sträucher und Stauden ist der Regen gut, und wir müssen die Neuanpflanzungen nicht gießen.
Gestern habe ich die Fensterbänke sowie weitere Töpfe und Körbe mit Geranien bestückt, eine schmückt den kleinen Zaun am Gemüsegarten.

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