Montag, 20. Juli 2015

Vorher - Nachher: Anlegen der Schotterwege vor zwei Jahren

Es gibt wieder einmal einen kleinen Rückblick.

Heute vor zwei Jahren am 20. Juli 2013, ich weiß es noch genau, war für mich ein Meilenstein in der Phase des Anlegens unseres Gartens. 


An diesem Tag wurden die Wege ausgehoben und Schotterwege angelegt. Lange Überlegungen gingen dem voraus. In erster Linie war ein Gartenplan notwendig, den ich die Monate zuvor mir überlegt hatte (und dabei ca. 98 Mal umgeworfen habe).


Anhand des Planes streuten wir die Wege und Strukturen mit Sägemehl und Sand auf den Boden. Die Maße der Wege waren nur so ungefähr, nach Gefühl, quasi "Pi mal Daumen", wie man so schön sagt. Auch auf dem gezeichneten Plan waren es nur Anhaltspunkte, da ich ohne Raster oder PC-Programm gearbeitet habe.


Der Grundriss des Gartenhauses. Hier waren die Maße schon konkreter, schließlich lag das Gartenhaus damals bereits in der Garage parat.


Der grobe dunkelgraue Basaltschotter (rechts) mit einer Körnung von... 0-32 mm wurde als Grundlage für die Wege verwendet (1. Lage). Er wird hier in der Gegend abgebaut.


Die Arbeiten wurden von uns mit einem geliehenden Minibagger verrichtet. Dieser war gold wert. Mein Mann hat die Wege und Flächen ausgebaggert und in Schubkarren gefüllt, welche wir, der Rest der Familie, an anderen Stellen auf dem Grundstück verteilt haben.
Ebenso wurden dann die Wege mit Schotter gefüllt, nur umgekehrt. Schotter in Schubkarre rein und ab geht's. 
Hier liegt schon die 2. Lage Schotter bereit, die oben drauf kam, nämlich heller Kalkschotter in einer kleineren Körnung 0-16 mm.


Beide Schotterlagen wurden jeweils mit einem Rüttler verdichtet (vorher gewässert).

Außerdem zogen die ersten Beete in den Garten ein.


Die Terrassenpfostenfundamente wurden betoniert. Mein Schwiegervater hat dafür aus OSB-Platten Kästen hergestellt.


Die hellen Schotterwege wurden einen Tag später angelegt und gut gerüttelt, am 21. Juli 2013.


Und so sieht das Vorher-Nachher aus:

Blick Nr. 1)

20. Juli 2013:


21. Juli 2013:


20. Juli 2014:


20. Juli 2015:


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Blick Nr. 2)

20. Juni 2013:


21. Juli 2013:


20. Juli 2014:


20. Juli 2015:



Viele schöne Gartengrüße und eine gute Woche!

Doris

Sonntag, 19. Juli 2015

Gemüse im Garten Mitte Juli - Teil 1

In diesem Jahr wachsen die Paprika um einiges besser. Woran es liegt? Ich weiß es nicht. Dieses Jahr haben wir sie erstmals in Töpfen an der Terrasse stehen. Sie werden täglich gegossen und stehen an einem einigermaßen geschützten Platz, soweit dies in unserem windigen Garten möglich ist. Vielleicht gefällt ihnen das besser.

Neu in diesem Jahr: Die Black Beauty. Die Früchte wechselten ziemlich schnell von grün zu schwarz, während die anderen Herrschaften noch keine Ansätze von Farbwechsel zeigen.


Ich bin begeistert, wie schön sie gewachsen sind. Nun stellt sich die Frage, wann sie geerntet werden können. Wir warten noch ein bisschen ab.


Heißes sonniges Wetter wieder die letzten Tage. Während es vor einer Stunde noch 30 Grad hatte donnert es jetzt und ein kleines Gewitter zieht auf.


Viele neue Blüten und schöne längliche Früchte: Die Ferenc Tender.


Dies ist eine gelbe Sorte.


Im Topf bei den Paprikas fühlt sich auch die Petersilie wohl.


Ferenc Tender.



Nebenan im Nachbarbeet wachsen verschiedene Tomatensorten.


Sie wachsen so nah an der Terrasse, dass man sie von der Bank aus pflücken kann. Seehr praktisch.





Wenig Platz haben hier die beiden Basilikumsorten. Sie gehen zwischen Tomaten und Salat unter.



Der Pflücksalat wächst seit Wochen immer wieder nach.


Nun noch ein paar Kräuter. Das Bergbohnenkraut. Brauchen wir wieder, wenn wir die Bohnen ernten und einfrieren.


Bienenliebling Origanum.


Ebenfalls einen Bienenweide. Ysop.


Und nochmal Bohnenkraut in einem weiteren Beet.


Ein zweiter Teil aus dem Gemüsegarten folgt. Aber morgen zunächst ein Vorher-Nachher aus aktuellem Anlass.

Viele Sonntagsgartengrüße!

Doris

Mittwoch, 15. Juli 2015

Aus Westafrika & Blühendes und Flatterndes

Es wird wieder Tag für Tag wärmer und sonniger.
Heute Abend im Garten. Die Ballonblume Platycodon, hat ihre Blüten geöffnet. Sie stammt aus der Familie der Glockenblumengewächse.



Der Lavendel im Gemüsegarten lockt viele Hummeln und Bienen an.



Wild aufgegangen ist die Kapuzinerkresse am Zucchinibeet.


Die Dahlien blühen in Rot und in Pink. Weitere Sorten haben etwas Nachholbedarf, da sie von den nächtlichen Kriechern kurz gehalten wurden.




Ein Distelfalter. Eben las ich nach, der Distelfalter legt Entfernungen von bis zu 15.000 Kilometern zurück. Er startet zu Beginn der Regenzeit in Westafrika und kommt im Frühsommer in Nordeuropa an. Nach wenigen Wochen tritt er den Rückweg an und überwintert wieder in Westafrika. Dies alles findet in mehreren Generationen statt, das heißt, das die Urenkel der Falter, die bei uns starten, in Westafrika ankommen.


Großes Ochsenauge.


Schwalbenschwanz.


Hummel auf Echinacea.


Ghislaine de Feligonde, Ramblerin an der Terrasse.


Hausrotschwanz mit Nachwuchs.
  

Großer Wiesenknopf.




Rose Abraham Darby.


Sonnenhut.


Und ein Blick auf die Paprika an der Terrasse:
Links eine gelbe Sorte, noch ganz in grün.
Und rechts die Ferenc Tender, sie soll noch von gelb über orange bis zu rot werden.



Hier rechts im Bild sieht man die kleinen bereits schwarzen Früchte der Black Beauty.
Ich muss nochmal ein näheres Foto machen. Sie ist schon als kleine Frucht ganz schwarz.


Viele Gartengrüße
Doris
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