Sonntag, 5. Juli 2015

Gewächshaus - Teil 2 Die ersten Arbeiten

Auspacken der Kartons
Das Gewächshaus ist in drei großen Kartons geliefert worden. 
Nach dem Auspacken wurden die Aluminiumrahmenteile in der Garage auf dem Boden aufgelegt.
Mein Mann und mein Vater sind zusammen die beigefügte Packliste durchgegangen und haben die Rahmenteile mit den in der Packliste angegebenen Artikelnummern mit einem wasserfesten Stift beschriftet. Diese Nummern kommen in der Aufbauanleitung vor und somit weiß man beim Aufbau schnell, welches Teil benötigt wird.


Die Fundamente
Wir haben uns entschieden sechs Punktfundamente zu gießen: An den Ecken und jeweils auf der Hälfte der Längsseiten.
Dafür haben wir den unteren Rahmen auf den Boden gelegt, so wie es später stehen soll. Die Ecken und Punkte wurden mit Sprühfarbe markiert.



Dann war Graben angesagt. Wie man hier sieht grenzen die Fundamente direkt an die Holzrahmen der Beete, Wunsch der Gärtnerin. Erst dachten wir, wir müssten die Beete hochheben oder versetzen (toll, wachsen doch bereits Bohnen und Kartoffeln drin), aber es ging dann auch ohne.
Um besser auf die Tiefe zu kommen, haben sie zunächst einen regelrechten Graben ausgehoben.


Dann ging es nochmal an den sechs Stellen, an denen die Fundamente gegossen werden sollen, weiter in die Tiefe


Idee war, den Beton in KG-Rohre, Durchmesser 20 cm, zu gießen, um so möglichst gerade und per Wasserwaage und Maurerschnur perfekt zueinander ausgerichtete Fundamente zu bekommen.


Die Idee war nicht schlecht und am Ende waren es wirklich schöne gerade Fundamente.
Allerdings musste die bis dahin abwesende Gärtnerin nach ihrer Rückkunft feststellen, dass die Fundamente in den hübschen orangefarbenen Rohren etwas zu hoch geraten waren, da sie ihrer Meinung nach mit der Unterkante der Holzbeete abschließen sollen - was sie aber nicht taten, sondern fröhlich in der Luft schwebten. Ohje. Ok, so was kommt auch vor, Baustelle live, wer gebaut hat, der kennt das vermutlich selbst nur zu gut. Also, was tun? Den noch frischen Beton im oberen Teil herausschaufeln, mit einer Stichsäge die KG-Rohre kürzen, mit Holzstücken die oberen Ränder abstützen, Beton wieder rein, Wasserwaage, Maurerschnur und so weiter...


... anschließend sah das Ganze so aus:



Als der Beton fest war, Alu-Fundamentrahmen testweise aufgelegt, passt!



Viele Sonntagsgrüße!

Doris

Kommentare:

  1. Hallo Doris!
    Das kenn ich auch. Wer baut erlebt immer irgendwelche Überraschungen ;) aber gsd habt ihr ja noch eine Lösung gefunden.
    GlG
    LiSa

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  2. Liebe Doris,
    da schaue ich nach einer woche mal wieder auf deinem Blog vorbei, und es ist schon wieder soviel passiert bei Euch! Eine klasse Idee, die KG-Rohre für die Punktfundamente zu verwenden, das muß ich mir unbedingt merken. Aber es ist doch wieder typisch: frau muß eigentlich immer daneben stehen und aufpassen, daß nichts falsch läuft, oder?
    LG Kathinka

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    1. Das ist wirklich immer am Besten :-) Mir hat es wirklich leid getan, aber besser, man ändert es gleich, solange es noch geht, als dass man hinterher denkt, hätten wir es doch gemacht... Somit, alles gut.

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Danke für Deine Nachricht.

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